Hovestädter Chronik

Inhaltsverzeichnis

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Unser Heimatdörfchen
Kurze Beschreibung mit Bildern


Aus der Geschichte von Schloss und Dorf Hovestadt

1. Älteste Geschichte bis ca. 1400

Vorgeschichte Brukterer, Sachsen

Kampf Sachsen Franken, Graf Egbert u. Ida auf Hovestadt

Kirchenbau in Herzfeld, St. Idas letzte Lebensjahre, Tod und Heiligsprechung

Der Althof kommt an Kloster Werden, die Hofstatt an Köln

Burg Hovestadt in zahlreichen Fehden zerstört und neu erbaut

1309 Vertrag Lippe-Brücke

1313 Verfassung in Hovestadt, Richteramt, Burgrestauration


2. Von der Soester Fehde bis um 1700

Soester Fehde, Kämpfe Soest - Hovestadt, Friedensschluss, Hovestadts Bedeutung

Goswin Ketteler baut 1563-1572 das Renaissance Schloss durch Laurenz von Brachum

Truchsessische Wirren und andere Kriegsunruhen, in Hovestadt »Neustadt« gegründet

Im 30jährigen Krieg (1618-1648) hat Hovestadt viel zu leiden

1649 kommt Hovestadt durch Heirat an Freiherrn von Heiden

1650-1660 Poststraße erbaut


3. Vom Übergang Hovestadts an Freiherrn von Plettenberg bis zum Jahre 1914

Witwe von Heiden verkauft 1710 Gut Hovestadt an Freiherrn von Plettenberg

Veränderungen am Schlossbau, Neuerrichtung der Vorgebäude durch Schlaun

Ansiedlung jüdischer Kaufleute, 1767 Franziskanermission

Drangsale des 7jährigen Krieges 1756-1763

15. und 16. Juli 1761 Schlacht bei Vellinghausen

1793 Neubau der Lippe-Brücke

Die Zeit Napoleons, Auflösung des Reiches, unser Gebiet an Hessen-Darmstadt

Napoleons Katastrophe in Russland, sein Sturz und Ende. Unsere Heimat an Preußen

Gründung des deutschen Bundes, des Zollvereins, Revolution 1848

Rebellion in Hovestadt, 1838 Schul-Neubau, 1848 Damm erbaut,

1855-1859 St. Ida-Hospital

1857 M.G.V. Herzfeld-Hovestadt gegründet, 1866 Sparkasse, Lippe-Schifffahrt, Lippesand

1890 große Überschwemmung in Hovestadt, 1898 Bahnanschluss d. R.L. Kleinbahn

1911 erhält Hovestadt elektrisches Licht

Seit 1903 wird in Hovestadt viel gekämpft, geopfert und gearbeitet
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plante neue Kirche

Wandel Deutschlands vom Agrar- zum Industriestaat, Entstehung des
Ruhrgebietes, Dreibund, Kriegsgefahr in Europa, Fürstenmord in Saraj
ewo


4. Hovestadt seit dem Ersten Weltkrieg

Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914, Begeisterung, Siege, Rückschläge

Hunger und Mangel in Deutschland, Ringen um Verdun und an der Somme

U-Bootkrieg, Eintritt der USA, deutsche Kapitulation, Revolution Aufstände,
Versailler Diktat, Besetzung des linken Rheinufers und des Ruhrgebietes,
1923 Währungsverfall und Neuaufbau der Währung

1924 in Hovestadt neues Amtshaus erbaut, 1926/27 die neue Lippebrücke
Große Arbeitslosigkeit (1932 in Deutschland 6 Millionen)

1932 Kirchen-Neubau

1933 kommt Hitler an die Macht, Diktatur in Deutschland, große Veränderungen in Staat und Land

Bekämpfung der Arbeitslosigkeit durch Rüstung, Kampf gegen Juden und christliche Kirchen

1938 »Kristallnacht«, Judensturm in Hovestadt. Einmarsch in Österreich undSudetenland

1937/38 in Hovestadt neue Schule erbaut, 1938/39 hier erste Sozialsiedlung errichtet

1939 Angriff auf Polen, Beginn des Zweiten Weltkrieges

Winter 1939/40 hier viel Einquartierungen: Sachsen, Berliner, Ostpreußen.
Lebensmittel, Gebrauchsgüter rationiert

April 1940 Dänemark und Norwegen besetzt, 10. Mai Kampf gegen
Ho
l
land, Belgien, Frankreich eröffnet, 18. Juni kapituliert Paris

Frühjahr 1941 Jugoslawien und Griechenland erobert

Juni 1941 Angriff auf Russland, verstärkter Luftkrieg, Zerstörung der Großstädte

Seit Mitte 1942 Kriegswende, die Alliierten im Angriff, Hitlers Armeen in Verteidigung,
verstärkte feindliche Luftangriffe, 17.5.43 Zerstörung der Möhne-Sperrmauer

Seit 1943 Evakuierung der Großstädter, Wohnraumbewirtschaftung, Behelfsheime

Der Krieg an den deutschen Grenzen, Bombe auf Herzfeld, Großangriff auf Soest

Die letzten Kriegswochen im Land, Volkssturm, Krieg in der Heimat,
Br
ü
ckensprengung, die letzten Kriegstage in Hovestadt

7.5.1945 deutsche Kapitulation, ganz Deutschland in alliierter Hand

Opfer des Krieges und des Nationalsozialismus

Deutschland aufgeteilt in vier Besatzungszonen der Sieger

¼ deutschen Bodens geraubt, ca. 12 Millionen deutsche Einwohner vertrieben

Hunger und Elend im restlichen Vaterland, große Wohnungsnot, Schwarzhandel

Der Aufbau beginnt, Reparatur der beschädigten Häuser, 1945/46 Neubau der Lippe-Brücke

Herbst 1945 erhält Hovestadt die ersten Vertriebenen, 1946 Holzaktion im Arnsberger Wald

9.2.1946 in Hovestadt große Überschwemmung, 15.9. und 15.10.1946 wieder erste freie Wahlen

August 1947 wieder erstes Nachkriegs-Schützenfest, Ernährung langsam besser

20.6.1948 Währungsreform 1.10. Neugründung der Feuerwehr, Heimatverein

Viehbestand in Hovestadt 1.6.1949, wirtschaftlicher Aufschwung

Gründung der Bundesrepublik und DDR

Wohnungsbau in Hovestadt, Gründung des gemischten Chores Januar 1950

Karte von Hovestadt, Stand 1945 –
11. April 1950 Heimkehr des letzten Kriegsgefangenen Gerhard Rüpping

1955 Schütte-Affäre, weiter aufwärts d. W., zentrale Wasserversorgung in Hovestadt 1962-1964

Mitte Juli 1965 große sommerliche Überschwemmung unseres Ortes

Seit 1965 Abwasseranlage, Klärwerk, Straßenausbau, Schutzdeich

Gebietsreform, alter und neuer Kreis Soest (1. Juli 1969)

Bildung der Gemeinde Lippetal

Karte des bisherigen Amtes Oestinghausen, der neuen Gemeinde Lippetal –
Fläche, Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte von Lippetal 1970

Errichtung der Zentralschule in Herzfeld, Ausbau des Gemeindesaales, Friedland-Siedlung

Januar 1975 Großkreis Soest. Wirtschaftliche Rückschläge in Westdeutschland

Karte des neuen Großkreises Soest –
Technisierung der heimischen Landwirtschaft, sterbende Handwerksberufe

Aufgabe der kleinen Landwirtschaft, Ausbau des St.-Ida-Hospitals, Sparkassenbau

Renovierung des Hovestädter Schlosses u. persönliche Veränderungen,
Josef Bierhaus 100 Jahre am 20.3.1975

 

Kirchengeschichtliches aus Hovestadt und Nachbarorten

1. Die St.-Ida-Kirche zu Herzfeld

2. Die Pfarrkirche in Oestinghausen

3. Die Schlosskapelle zu Hovestadt

4. Vorgeschichte des Kirchenneubaus in Hovestadt

Kirchlicher Notstand in Hovestadt, 1903 Beginn der Sammeltätigkeit

Januar 1905 Gründung des Kirchenbau-Vereins Frohsinn, Waldfest, Theater

1917/20 das Kirchengrundstück erworben

Eigener Friedhof 1922

Inflation der Kirchengelder 1923, dann Neubeginn

Bemerkenswerte Daten für die Vorgeschichte des Kirchbaus in Hovestadt

5. Kirchen-Neubau in Hovestadt

Da notwendiges Baukapital vorhanden, wurde 1932 mit Bau begonnen,
Architekt Wibbe, Hamm, Bauunternehmer Firma Bork, Beckum,
30.5.1932 erster Spatenstich (Pfarrvikar) Henkel

Am 10. Juli 1932 Grundsteinlegung, 31. August 1932 Richtfest, am 29. November 1932 Einweihung

 Im ersten Winter erhielt die Kirche Heizung, 1933 die schöne Orgel und 1935 das herrliche Geläute

 

Kulturelles Leben in der Gemeinde

1. Entwicklung des Hovestädter Schulwesens

2. Pflege des Gesanges in Hovestadt

3. Waldfest und Theater –  Der Verein Frohsinn und andere Vereine

4. Schützenverein Hovestadt-Nordwald

5. Vom Werden der Freiwilligen Feuerwehr Hovestadt

6. Brauchtum und Sitten unserer Heimat