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Aus der Sippengeschichte der Familie Cree
Der Gründungstag der Sippe Cree (Locke) - Beckers ist der 27.11.1731, der Hochzeitstag der gemeinsamen Urahnen Hofrat Dr. Franz Beckers und Clara Locke (vgl.S-5 u.9-10). Der Großvater Locke war z. Zt. der Geburt seines Sohnes Assessor in Werl.Die Brautmutter stammte aus dem Hause Cree, der Bräutigam war aus dem Sauerland zugewandert. In beiden Registern wurde ursprünglich, der Name Krehe oder Kree verwandt. Die Schreibweise Cree tauchte erst gegen Ende des 17.Jahrhunderts auf und blieb dann vorherrschend. Als Bezeichnung eines Bauernhofes ist der Name Cree heute nicht mehr bekannt. Auch gibt es keinen Krähenhof (mehr). Wir können den ehemaligen Hof in der Nähe eines noch vorhandenen steinernen Zeugen vermuten. Es ist die St. Anna-Kapelle. Wandert man von der kath. Albertus-Magnus-Kirche in Hovestadt die Nordwaldstraße in Richtung Oestinghausen am St. Ida-Krankenhaus vorbei, über das später noch etwas gesagt wird, so erblickt man nach kurzem Marsch linker Hand unter mächtigen alten Linden eine etwas erhöht stehende Kapelle, die im Stil Soester Spätbarockbauten 1737 errichtet wurde. Ihre Stifter sind die beiden Brüder Johannes und Theodor Cree (B 1 und B 3), zwei Geistliche, die sich um die Familie auch als Errichter von 2 ursprünglich wertvollen Fam. Stiftungen verdient gemacht haben (vgl. hierzu besond. Abschnitt). Einige Tage vorher war er auf Schloß Hovestadt noch festlich bewirtet worden. Mit der Geschichte dieses Schlosses ist die Entwicklung Hovestadts eng verknüpft. Auch der von Karl d. Gr. zum Herzog von Sachsen erhobenen Ekbert und seine als Hl. Ida bekannt gewordene Gemahlin, beide auf der anderen Lippeseite in Herzfeld beigesetzt, hielten auf der Burg Hof, woraus sich die in alten Kirchenbüchern übliche Schreibweise Hofstatt erklären dürfte. Heute birgt der Ort Hovestadt, bisher Sitz der Amtsverwaltung Oestinghausen, die Verwaltung der kürzlich gebildeten Gemeinde Lippetal, die aus dem bisherigen Amt Oestinghausen und den Dörfern Herzfeld und Lippborg besteht. Abschließend sei hier noch zur Entwicklung der Sippe Cree nachgetragen, daß bei Aufstellung der Ahnentafeln (S.6-9) davon ausgegangen wurde, daß Hovestadt in alter Zeit pfarrlich zu Oestinghausen gehörte.
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